Tag des Esels und 10 Jahre Eselhilfe Schweiz

Am 24. November 2019 war es wieder soweit: Der Nationale Tag des Esels ist im Eselheim Aline gefeiert worden. Ein weiterer Grund zum feiern war das 10-jährige Jubiläum der Eselhilfe Schweiz, die 2009 als Verein gegründet  und im 2014 zur Stiftung Eselhilfe überführt worden ist.

Um 15h sind die ersten Gäste eingetroffen, noch bei Tageslicht konnten sie ihre  Langohrpatenkinder mit Streicheleinheiten begrüssen und verwöhnen,  die Gönner sich der neugierigen und zutraulichen Vierbeiner erfreuen und natürlich  ganz wichtig, die Vertreter namhafter Stiftungen die Umsetzung ihrer Investitionen begutachten.

Ein ganz grosses Dankeschön an alle unsere Unterstützer, ohne Euch könnten wir unseren Traum, nämlich die Anerkennung des unterschätzen Tieres namens Esel, dessen Bedürfnisse, und im Gegenzug seine Hilfsbereitschaft für seine Menschen-Besitzer nicht erfüllen. Letztere sind zwar bekannt, in Psychiatrischen Kliniken und Gefängnissen werden Esel zur Heilung/Resozialiesrung eingesetzt, dies mit grossem Erfolg, jedoch kann sich der Aku dieser tierischen Helfer in vielen Fällen mangels Kenntnis über seine Bedürfnisse nicht aufladen…….  Auch ein ganz grosses Dankeschön an die Stifter Familie Huber, unserer einziger bezahlten Mitarbeiterin, Natascha Lehner, und der vielen freiwilligen Mitarbeiter/ Innen.

Beim Eindunkeln  füllt sich das Gelände mit Besuchern, sie erfreuen sich der Dekoration von Hanni Huber umfasst von einem weihnachtlichem Lichtermeer. Petrus war uns wohlgesinnt, die excellent zubereiteten und wohlduftenden Öpfelchüächli mit Vanille-Saiuce, alles selbst gemacht, auch Dir Olli, für Deine Mithilfe in der Küche ein grosses Dankeschön, konnten bei erträglichen Temperaturen, zusammen mit einem heissen Becher Glühweins, draussen genossen werden.

Ganz speziell war dieses Jahr die „Dressur“ Übung mit zwei  interessierten Esis. Die  Enkelin der Stifter  Familie Huber, Sophie,  hat sich in unseren grossen Katalanen Wallach „Edi“ verliebt, das Vertrauen (die Chemie) stimmt, und der sanftmütige pferdegrosse  Edi hat die Signale  Sophies mit offensichtlicher Freude ausgeführt. Hanni Huber hat sie mit viel Erfahrung und Wissen unterstützt und hat sehr eindrücklich, mit der  nachfolgenden „Dressur“ von unserer Runa bewiesen, dass Esel sehr lernwillig sind, aber nur dann, wenn sie sicher sind, dass die Dressurmeisterin mithilfe der Eselsprache beweisen kann, dass das Ziel  für alle Beteiligten stimmt.

Hier noch eine kleine Geschichte:  Beim Neubau unserer Stallungen, mit ausgeklügelten Sicherheitsmassnahmen sind wir an unsere Grenzen gestossen. Esel hat genau beobachtet wie das System funktioniert, (auch für Zweibeiner nicht unbebdingt einfach zu bedienen, die Präsidentin der Stiftung Eselhilfe kann dies bestätigen). Die Boxentüren zum Stall sind  geöffnet und auf geht’s zum Ausgang des Stalls. Das Öffnen dessen Türe ist eine Kleinigkeit und draussen ist die Ausbrecherbande. Zum Glück ist unser Gelände gesichert……..

Mittlerweile ist es stockdunkel geworden, die Langohren warten in ihren frisch eingestreuten Schlafzimmern auf ihre letzte Fütterung des Tages: Äpfel, Ruäbli, ein kleines Stück trockenes Brot als Bettmümpfeli. Die interessierten Gäste konnten sich unter kundiger Führung im Stall über das Wesen der Langohren informieren.

Um 18.00Uhr haben die letzten Besucher ihren Heimweg angetreten, im Stall sind alle hungrigen Mägen gefüllt worden, geblieben sind Erinnerungen an die hautnahe Begegnung zwischen Mensch und Tier unterstützt vom weihnachten Lichtermeer.